Emotion, Intuition, Gefühl - diese Dinge entspringen unserer nicht-rationalen Seite. Sie stiften oft Verwirrung, da man "irgend etwas" spürt, darauf reagiert, es aber verstandesmässig nicht mehr genau einordnen kann.
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Gefühle sind Ausdruck der Seele, Emotionen sind die treibende Kraft der Seele. Gefühle sind das, was wir spontan empfinden. Emotion ist seelische Energie in Bewegung, in Bewegung gekommenes Gefühl. Wir sind in der Lage, auch Emotionen und Gemütszustände anderer Menschen zu spüren. Manchmal überkommt uns Emotion als Reaktion in Bezug auf ein bestimmtes Erlebnis, Ereignis oder Geschehen.
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Im Ursprung sind Gefühle das, was wir empfinden. Auf der körperlichen Ebene manifestieren sich Gefühle in Form von Emotionen und werden körperlich fühlbar. Die Auslösungen von Emotionen sind mannigfaltig und menschlich. Emotionen können uns überfluten und uns zu etwas hinreissen, was wir vom Verstand her vielleicht gar nicht wollen. Gefühle können wir wahrnehmen, aber wirklich begreifen können wir sie oft nicht.
Gefühle und Emotionen sind die Sprache der Seele. Oftmals finden sie in unseren Träumen eine bildhafte Ausdrucksform. |
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Kummer (Leid und Schmerz): er ist der Teil von uns, der uns erlaubt, Abschied zu nehmen, auch wenn wir das nicht möchten, er lässt uns Traurigkeit fühlen ob einer Erfahrung des Verlustes. Wenn Du Deinen Kummer zum Ausdruck bringst, wirst Du ihn los. Ständig unterdrückter Kummer wird zur chronischen Depression. Ärger: er erlaubt uns das Verneinen. Man muss dabei weder ausfallend werden, noch jemanden Schaden zufügen. Aus ständig unterdrücktem Ärger wird rasende Wut. Neid: er ist der Teil, der uns fordert, etwas noch einmal zu probieren, nicht nachzulassen, bis Erfolg eintritt. Er macht uns produktiv und verhilft und zu Wachstum. Aus ständig unterdrücktem Neid wird Eifersucht. Angst: Sie ist die Anleitung zu gewisser Vorsicht; diese wiederum dient dem Körper, am Leben zu bleiben. Sie ist natürliche Folge der Liebe, der Selbst-Liebe. Aus ständig unterdrückter Angst wird Panik. Liebe: Sie ist das Oberste und Höchste, alles hat in ihr ihren Ursprung. Liebe, die an Bedingungen geknüpft wird, wird eingeschränkt; Leid entsteht. Aus ständig unterdrückter Liebe wird Besitzanspruch und Besitzgier. |
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Während Emotionen und Gefühle eher zum "unteren Bereich" (Sakralchakra) gehören, so ist die Intuition dem "oberen Bereich" zu zuordnen (Stirnchakra oder Drittes Auge). Intuition: Die Intuition ist der Bereich der Wahrnehmung, die über den Bereich der persönlichen Gefühlswelt hinausgeht. Wir können unsere Intuition wie feine Antennen entwickeln. So wie Gefühle die Sprache der Seele sind, so ist Intuition das Ohr der Seele. Die Intuition beschert uns mit "Eingebungen". Die Intuition nenne ich auch die "kleine Inspiration". Sie ist die Verbindung, unser Anschluss, zu der universalen Weisheit unseres Höheren Selbsts, um Universum, zu Kosmos. Emotionen besitzen eine gewaltige Kraft. Uns fällt es nicht immer leicht, sie unter Kontrolle zu halten. Wir sind geneigt, aufkommende Emotionen zu verdrängen, wenn sie unangenehm sind oder sich logischen Erklärungen des Verstandes entziehen. Die Verdrängung kann fatale Folgen haben, denn unterdrückte Aspekte sind vergleichbar mit versteckten Zeitbomben, die irgendwann unweigerlich hochgehen, wenn sie im Schatten belassen werden. Der kontrollierte Umgang mit Gefühlen und Emotionen ist möglich. Umso mehr man sich seelisch in seiner Mitte befindet, umso besser kann man sie kanalisieren. Allerdings wollen Gefühle und Emotionen gefühlt werden; der Versuch, sie nur mit dem Verstand zu bearbeiten, bringt ausser Kopfschmerzen recht wenig. Umso bewußter wir mit Gefühlen umgehen, umso weniger unkontrolliert äußern sie sich. Emotion ist, wie oben schon erwähnt, die Kommunikationsebene der Seelen. Wenn wir die materielle Ebene und die Ebene des Verstandes weglassen, dann bleibt nur noch die Seelenebene. In diesem Bereich kann sich die Seele wirklich ausdrücken. Emotionen sind so etwas wie Sprache und so wie in einer Sprache Worte aus Buchstaben bestehen, so sind die einzelnen Gefühle und Emotionen die Worte dieser Sprache, also Informationsträger. Es geht also nicht um die Emotion selbst sondern die Information, die mit ihr getragen wird. Wir Menschen haben grosse Schwierigkeiten, diesen Unterschied wahrzunehmen und wir sind geneigt, die jeweilige Emotion als die Emotion zu fühlen, statt sie als Informationsträger zu sehen, wenn wir sagen, dass wir fühlen. Sehr gut lässt sich das am Beispiel des Schmerzes veranschaulichen: wenn wir Schmerzen empfinden, kommen wir meist nicht auf die Idee, zu hinterfragen, welche Information in diesem Schmerz sitzen könnte, denn wir sind geneigt, im Fühlen des Schmerzes stecken zu bleiben. Gefühle, Emotion als auch Intuition sind wichtige Bestandteile des menschlichen Seins. Sie wollen zum Ausdruck gebrachtwerden, gefühlt werden. |
Text zusammengefasst von Christian Malzahn
Gespräche mit Gott, Bd.3,© SEELENFLÜGEL 2002-2008 Impressum Disclaimer